Ein Tag mehr, eine andere Straße

San Vito,
dann Ballao.

Nicht statt Silana. Danach, wenn noch eine Nacht bleibt. Eine Bergstraße, die gepflegt ist und auf der einem selten eine Herde entgegenkommt.

Man verlässt die Ogliastra nach Süden, tankt in Tortolì und nimmt San Vito als Schwelle, nicht als Ziel. Von dort nach Ballao wird die Straße zur Sache: Gerrei, Kurve, wenig Dorf, Asphalt der gehalten wird.

Zurück nicht denselben Weg. Ballao nach Esterzili, Esterzili nach Lanusei, von Lanusei wieder zur Basis. So wird aus einer Stichfahrt ein Tag, und aus dem Tag ein anderes Sardinien als das vom Supramonte.

Etwa 260 bis 300 Kilometer, je nachdem welche Linie man durch den Gerrei nimmt. Das ist ein eigener Tag. In die vier Nächte gehört er nicht, sonst kommt man müde auf die Fähre. Er eignet sich auch, wenn über Genna Silana der Morgen nass ist und man trotzdem fahren möchte.

Schafe bleiben möglich, sie sind hier nicht die Regel. Benzin in San Vito, bevor die kleinen Stationen Mittag machen. Sterrat ist keiner dabei.

GPX mit den Orten

Wegpunkte, keine vermessene Spur. Im Navi als Zwischenziele setzen und die asphaltierte Linie zwischen den Orten selbst wählen.