Olbia ist der Hafen, der zu diesen Touren passt. Von dort ist es eine ruhige Stunde bis zur Basis, ohne die Insel schon am ersten Tag querzufahren.
Aus Süddeutschland reicht meist Livorno. Abfahrt am Abend, zwischen acht und zehn Stunden, morgens in Olbia. Genua ist angenehmer, wenn man aus dem Norden kommt, aus Österreich, der Schweiz oder aus Tschechien: die Überfahrt dauert eher elf bis zwölf Stunden, dafür bleibt einem ein Stück Autobahn durch Italien erspart. Piombino ist die kurze Verbindung, nur in der Saison, rund fünfeinhalb Stunden. Civitavecchia lohnt, wenn man schon in Mittelitalien unterwegs ist.
Eine Innenkabine verändert den nächsten Tag. Das Motorrad bei der Buchung angeben, etwas früher zum Check-in, und sich die Maschine verzurren lassen. Die Reedereien heißen Moby, Tirrenia, Grimaldi. Die Abfahrtszeiten stehen besser auf deren Seiten als hier, sie wechseln mit der Saison.
Am Morgen Olbia hinter sich lassen, nicht in die Costa Smeralda abbiegen. Tanken in Tortolì, dann Triei. Eine Vignette braucht Sardinien nicht. Arbatax klingt näher an der Basis und ist als Ankunft der unsicherere Hafen: weniger Abfahrten, mehr Warten.
Zurück gilt dieselbe Ruhe. Der letzte Fahrtag darf kurz sein, die Fähre muss nicht verdient werden.